Welch eine unglaubliche Geschichte!
Wie „Bild“ am 03. September 2025 berichtete, hetzte der einstige polnische rechtsextreme Politiker Dawid Szóstak gegen die LGBTIQ-Community.
Dann aber verliebte er sich – ausgerechnet in ein transidentes Model. Sein Name: Michalina Manios.
Letzten Endes beschließt er dann, aus der Politik auszusteigen – und seinen Posten als Parteichef der „Konfederacja“ in Katowice niederzulegen.
Michalina Manios hat auch einen intergeschlechtlichen Hintergrund
Den Angaben von „Bild“ zu Folge wurde Manios mit männlichen und weiblichen Geschlechtsmerkmalen geboren. Sie ist somit von ihrer Geburt an auch noch intergeschlechtlich. Aufgewachsen war sie in Folge dessen dann als Junge.
Zeitlebens habe sie sich immer schon im falschen Körper gefühlt – und in Folge dessen schon im Kindergarten davon geträumt, als Mädchen zu leben.
Mit 18 habe sie dann wiederum – mit Unterstützung ihrer Eltern – ihre Geschlechtsangleichung „Mann-zu-Frau“ gestartet.
Einmal habe Manios der polnischen Zeitung „Wyborcza“ gesagt: „Für meine Eltern war ich immer ein Mädchen“. Sie habe in Folge dessen 2011 bei der polnischen Version von „Germany’s Next Topmodel“ mitgemacht – und dort den dritten Platz belegt.
Die Partei „Konfederacja“, zu der sich Dawid Szóstak zählte, setzt sich dagegen dafür ein, die Rechte transidenter Menschen zu beschneiden. Sie gilt daher als queer- sowie transfeindlich.
Szóstak und Manios trafen sich im Internet
Beim Online-Dating habe es letztendlich gefunkt. Szóstak und Manios waren auf der Suche nach der großen Liebe – und ausgerechnet ihre Fotos hatten dem Rechtsextremen gefallen. Die beiden chatteten, trafen sich, verliebten sich. Szóstak erklärte hierzu gegenüber von „Fakt“: „Nichts hindert uns daran, in Zukunft kirchlich zu heiraten. Michalina ist eine Frau“.
Manios wiederum berichtet, dass sie „lange Single“ gewesen sei. Und, sie ergänzt: „aber ich war mir sicher, den Richtigen zu finden. Und schließlich haben wir uns gefunden.“
Der Schlüssel zu ihrer beider Beziehung seien Respekt und gegenseitiges Verständnis.
Der Politiker verlässt für sie die eigene Partei
Um den Worten Taten folgen zu lassen, sei Dawid Szóstak laut „Bild“ sogar aus seiner Partei „Konfederacja“ ausgetreten. Er habe hierzu gegenüber von „Fakt“ gesagt: „Einerseits möchte ich beweisen, dass die Konföderation und die Nationale Bewegung keine Hardliner sind, sondern Menschen, die offen auf die Menschen zugehen.“
Und weiter: „Jeder sollte individuell behandelt werden. Aber ich wollte nicht, dass mein Privatleben unsere politischen Aktivitäten beeinflusst.“
In den sozialen Netzwerken hat Szóstak seiner bisherigen Beschreibung „Katholik. Pole. Nationalist“ in Folge dessen jetzt noch etwas angehängt: „Glücklich verliebt.“
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Dieser Artikel stammte ursprünglich aus der Seite bild.de. Er wurde für „lebenslust-online.de“ ein wenig umgeschrieben und angepasst.
Hinweis zur Grafik oben: Diese Grafik wurde von einer KI generiert.
