Yoga ist im Trend – nicht umsonst praktizieren es inzwischen wirklich viele… Aber ist es auch gesund, diesen Trend einen Monat lang täglich zu machen?
Beauty-Redakteurin Anna Bader von „Glamour“ hat den Selbsttest gemacht. Und ist zu einem mehr als klaren Ergebnis gekommen.
Welches es geworden ist? Lest einfach hier!
Einen Monat lang Yoga
Anna liebt Sport, hat aber zugleich als „Working-Mum“ einen durchgetakteten Alltag. Darin bleiben maximal drei Mal pro Woche für eine kurze Jogging-, Rad- oder Kraftzirkel-Runde.
Wie soll sie dann auch noch zusätzlich Zeit für etwas Yoga finden? Und, das auch noch täglich?
Eigentlich spricht erst einmal alles dagegen, dass sie es schaffen könnte. Aber Anna spornt die alleinige Tatsache, nur wenig Zeit für Yoga zu haben, dazu an, es trotzdem zu versuchen. Sich gerade deshalb für das Yoga zu entscheiden.
Über dieses möchte sie sich ganz bewusste Pausen gönnen; Auszeiten in ihrem Alltag konkret planen. Aber auch, genügend „Me-Time“ finden – also Zeit für sich selbst… Denn Vorsätze sind immer erst mal richtig gut – aber alles später dann im Daily Business umzusetzen, ist noch besser.
Nichts desto trotz weiß auch sie: Um das zu schaffen, braucht es einen eisernen Willen. Und zugleich, manchmal eine richtiggehende Challenge.
Erst mal gibt es logischerweise den Vorteil der bewussten Auszeit, der sie direkt lockt. Aber nicht nur. Regelmäßige Yoga-Sessions versprechen ihrerseits Vorteile – und die sind auch lange bereits wissenschaftlich belegt. Yoga entspannt, macht gelassener; stärkt die psychische Gesundheit.
Nebenbei findet eine Festigung des Körpers statt – insbesondere in der Körpermitte, die in westlichen Ländern oft vernachlässigt wird.
Muskeln werden flexibler. Ergänzend kommen weitere in Studien schon lang bestätigte Benefits wie zum Beispiel besserer Schlaf, weniger Ängste, weniger Entzündungen im Körper oder auch ein besseres Immunsystem immer mehr zum Tragen.
Wie Anna den Einstieg in ihre „Yoga-Challenge“ fand
Fehlende Zeit war Annas größtmögliche Herausforderung. Nachdem es bei ihr tagsüber wegen jedem Alltagsstress keine Möglichkeit gab, sah sie für sich nur noch folgende zwei Möglichkeiten: gleich am frühen Morgen – und am späten Abend.
Anna gewöhnte sich daran, noch früher aufzustehen, um sich vor ihrem alltäglichen Wahnsinn auf die Matte zu begeben. Anfangs war sie dabei hundemüde.
Doch dies sollte sich schon ziemlich zeitnah ändern. Schon nach kurzer Zeit bereits stellt Anna fest, dass ihr die kurzen Yogaeinheiten morgens einen Kick Gelassenheit verpassen. Mit der Konsequenz, dass Anna – auch wenn sie an sich weniger schläft – innerlich das Gefühl hat, morgens mit mehr Elan auf der Matte zu stehen.
In der Regel absolviert sie um die 30 Minuten. Diese kurze Yogazeit reicht bereits aus, um wesentlich entspannter auf zum Beispiel Zornattacken, Frühstückswünsche & Co. zu reagieren… Echt erstaunlich!
Doch es kommt noch besser:
Etwa zwei Wochen später kann sich Anna Alltag ohne Yoga morgens nicht mehr vorstellen. Sie lernt an Hand von YouTube-Videos. Dass sie früher einmal regelmäßig in Yoga-Kursen war, kommt ihr jetzt zugute – sie kennt dadurch die meisten Haltungen und weiß genau, wo potenzielle Fehler drohen. Sie taucht in Folge dessen immer tiefer in die Praxis ein – und testet sich durch verschiedenste Stile.
Irgendwann hat Anna schließlich für sich Favoriten gefunden, die bei ihr definitiv immer funktionieren. Routine stellt sich ein.
Bei fehlender Zeit am frühen Morgen – oder aber auch Krankheit von Kind und Partner – wird die Yoga-Auszeit für den Abend eingeplant. Ausfallen lassen kommt nämlich nicht in die Tüte… Erst recht daher, dass es auch für ganz kurz vor dem Einschlafen wunderbare Yoga-Sessions gibt.
Zum eigenen Runterkommen.
Yoga im Alltag: Was sind hier die Vorteile?
Erst mal, ganz klar, die Entspannung. Ohne direkt morgens in die Stressfalle zu rutschen, steht Anna mit ihren beiden Füßen fest auf der Matte… Und, sie stellt fest: Das tut ihr tatsächlich richtig gut! Auch wenn es nur ein paar Minuten sind!
Einen weiteren Effekt, den Anna ziemlich schnell bemerkt: Sie ist im Alltag viel gelassener und toleranter gegenüber dem eigenen Partner und Kind.
Sie macht sich weniger Sorgen; fällt nicht mehr so einfach in die alltägliche Perfektionismus-Falle… Wenn sie einmal keine Wäsche waschen will, gibt es eben Berghaltung.
Abgesehen davon spürt sie, dass sie weniger Nackenverspannungen hat. Und auch, wie sie in sich immer stärker wird… An Hand von kleinen körperlichen Veränderungen: Bauchmuskeln sorgen plötzlich dafür, dass Anna immer aufrechter werden kann. Definiertere Oberarme helfen ihr dabei, den Alltag zu stemmen.
Wie klappt der perfekte Yoga-Einstieg?
Du willst Yoga machen? Bist durch Annas unheimliche Erfolgsgeschichte jetzt auch dazu angestachelt worden, es zu versuchen? Kein Problem! Anna rät für den perfekten Einstieg, 5 bis 30 Minuten Zeit einzuplanen.
Wichtig ist aber auch, am Anfang nicht zu überstürzt ranzugehen. Denn: Yoga ist gesund – aber eben nicht ganz einfach… Stattdessen ist dies laut mehreren Studien der Sport, bei dem sich am allerhäufigsten Fehler einschleichen.
Es empfiehlt sich daher zwingend, unter Anleitung mit Beginner-Übungen zu starten – und, sich während diesen stets zu korrigieren. Optional kann anfangs auch eine professionelle Yoga-Stunde – oder auch ein Yoga-Kurs – sinnvoll sein, der dich dann in deiner Challenge prima ergänzen kann.
Mache Challenges oder führe Tagebuch
Wenn du Probleme mit dem Durchhalten hast, empfiehlt sich eine Yoga-Challenge, zu der du dich dann erst mal irgendwo anmelden musst. Anna empfiehlt hier insbesondere die YouTuberin Mady Morrison – die Videos hat, die sich in jeden Alltag perfekt integrieren lassen.
Abgesehen davon ist es sinnvoll, Tagebuch zu führen. Halte darin fest, was dir deine alltägliche Yoga-Praxis innerlich für ein Gefühl hinterlässt… Und abschließend hierzu auch noch folgender Tipp: Wer die Ziele und Benefits klar vor Augen hat, bleibt besser dran.
Annas Fazit
Auch wenn Anna schon einige Challenges zuvor gemacht hatte, war Yoga aus ihrer Sicht definitiv das Beste. Die Nummer Eins. Denn – was sie feststellen musste: Dieser eine Monat Yoga-Challenge war aus ihrer Sicht „schockierend effizient“.
Zugleich hat Anna auch noch Folgendes bemerkt:
Um Yoga zu machen, brauchst du überhaupt nicht viel. Am Allerbesten eine Matte, einen Teppich – oder auch, den eigenen Boden… Und, auch wichtig: Sehr bequeme Kleidung.
Zeitlich haben Anna im Schnitt 20 Minuten ausgereicht – manchmal waren es aber auch nur 5 – und manchmal 45 Minuten (dies orientierte sich immer daran, wie viel Zeit Annas eigener Alltag zuließ).
Durch diese Übungen bekam sie die volle Ladung an Benefits:
- weniger Nackenschmerzen
- weniger Stress
- Und zuguterletzt, mehr Lebensqualität – auf die sie auch in Zukunft nicht verzichten möchte
Deshalb wird sie weitermachen… Und ihr könnt das auch! Orientiert euch an Annas erfolgreicher Geschichte – und startet eure nächste Yoga-Session!
Durch sie ist gelebte Lebenslust nur eine Frage der Zeit!
Weitere Informationen
Dieser Artikel ist erstmals in leicht veränderter Form in „Glamour“ erschienen. Nachträglich wurde er für „lebenslust-online.de“ inhaltlich noch ein wenig angepasst.
Hinweis zur Grafik oben: Diese Grafik wurde von einer KI generiert.
