Eine wirklich interessante Frage. Die dahingehend Sinn macht, dass Möhren ja bekanntlich Beta-Carotin enthalten. Genauer, Vitamin A… Aber geht das überhaupt?
Ich habe in Folge dessen mal ein wenig recherchiert. Und bin dann schließlich auf einen sehr spannenden Artikel in der „Glamour“ gestoßen, der mich richtiggehend umgehauen hat… Warum? Dort versuchte Beauty-Editor Anna Bader im Rahmen eines Experiments ganz genau das – einen ganzen Monat lang, braun zu werden. Durch Möhrensaft. Jeden Tag.
Ihr Wunsch war, auf ganz natürliche Weise eine braune Haut bekommen zu können – ganz ohne Selbstbräuner oder auch Solarium… Sie habe sich dabei an eine Schulfreundin erinnert, die immer Möhren gegessen habe, um möglichst schnell braun zu werden.
Alles nur unter ärztlicher Kontrolle
Vor dem Start des Experimentes sei dann erst eine Rückfrage bei ihrem Dermatologen erfolgt. Dahingehend, ob ein solches Experiment wirklich bei ihr Sinn machen würde… Dr. Christian Merkel vom Haut- und Laserzentrum an der Oper in München habe ihr dann aber bestätigt: „Ja, durch Möhren kann man die Hautfarbe verändern.” Ergänzend habe er dann auch noch gewarnt: „Die Farbe ist dabei meist nicht so braun wie bei einer Bräunung durch UV-Strahlen, sondern eher orange.”
Also ganz die Möhrenfarbe.
Das Beta-Carotin (bzw. Vitamin A) habe nicht nur hautschützende Eigenschaften, sondern sorge auch für eine natürlich schöne Tönung.
Möhrensaft lässt sich prima in den Alltag integrieren
In Folge dessen deckt sich Anna mit jeder Menge Möhrensaft ein. Sie könnte Möhren zwar auch so problemlos essen, wie Dr. Christian Merkel ihr verraten hatte – müsste dann aber Unmengen an Möhren essen, damit dies überhaupt richtig funktioniert. Daher ist sein Rat: “Am besten etwa 0,3 Liter bzw. 300 Milliliter täglich trinken, um eine Bräunung nach etwa vier Wochen zu erzielen.”
Was aus seiner Sicht des weiteren wichtig ist: “Vitamin A ist ein fettlösliches Vitamin – die Wirkung kann sich also nur entfalten, wenn es in Verbindung mit Öl aufgenommen wird.” Klingt interessant – aber auch sehr logisch.
Anna trinkt in Folge dessen täglich ihren Möhrensaft – und integriert ihn in ihren eigenen Alltag. Entweder in Form einer Entsaftung frischer Möhren durch ihren Slow Juicer – wodurch sie zusätzliche Vitamine bekommen kann. Oder aber optional, in Form von fertigem Möhrensaft aus dem Drogeriemarkt oder Supermarkt – wenn es bei ihr schnell gehen muss… Hin und wieder kombiniert sie auch den Möhrensaft mit anderen Säften, wie zum Beispiel frisch gepresstem Orangensaft.
Erste Tönung schon nach drei Wochen
Schon nach etwa drei Wochen treten erste sichtbare Unterschiede auf. Annas Haut erfährt tatsächlich eine zarte Tönung. Fußflächen und Handflächen sind des weiteren auch mit getönt – die ansonsten bei einer Bräune durch externe Strahlenzufuhr im Normalfall weiß geblieben wären. Ihre Haut hat tatsächlich eine orangenere Farbe bekommen.
Laut Dr. Christian Merkel sei eine Bräunung der Haut leider medizinisch nicht messbar. Man müsse sich insofern ganz alleinig darauf konzentrieren, was man sieht. Mit seinen eigenen Augen.
Annas Fazit
Annas Fazit fällt am Ende ihres Experimentes folgendermaßen aus:
Man kann durch den Möhrensaft keine volle Bräune erzielen – sehe aber seine eigene Tönung betreffend definitiv gesünder aus.
Das Trinken von Möhrensaft lasse sich zudem prima in den Alltag integrieren – wodurch man dann auch jede Menge Vitamine bekommen kann.
Ein weiterer Vorteil der natürlichen Bräune sei, dass das Beta-Carotin auch dann schützt, wenn im Sommer Sonnenbäder anstehen.
Annas Tipps
Für alle, die das Experiment nachmachen wollen, gibt Anna folgende Tipps mit auf den Weg:
- Es ist aufwendig – und muss konsequent durchgeführt werden, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen
- Das Ergebnis fällt wegen einem individuellen Hautton bei jeder einzelnen Person immer optisch ein ganz klein wenig unterschiedlich aus
- Wer das Bedürfnis hat, schnell braun zu werden, sollte besser Selbstbräuner benutzen oder sich in die Sonne legen
- Vor dem Start eines solchen Experiments immer mit der eigenen Ärzt:in abklären, ob und auch in welchem Umfang Karottensaft für euch geeignet ist. Dies ist deshalb wichtig, weil eine Überdosis Karottensaft zu Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen oder Übelkeit führen kann
So – und damit seid ihr jetzt dran! Schreibt uns gerne in „lebenslust-online.de“, wie das Experiment verlaufen ist. Wir sind schon ganz gespannt auf die Ergebnisse!
Weitere Informationen
Den originalen Artikel zum Thema gibt es, wie bereits erwähnt, in „Glamour“. Er wurde für die Plattform „lebenslust-online.de“ noch ein wenig angepasst.
Hinweis zur Grafik oben: Diese Grafik wurde von einer KI generiert.
